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Der Cirque de Navacelles

Im Süden Frankreichs, im Languedoc, befindet sich eine erstaunliche, tief in den Kalkstein des französischen Zentralmassivs gegrabene Kreation der Natur: der Cirque de Navacelles.

Im Herzen des Gebietes der Causses und der Cevennen, das zum Welterbe der UNESCO gehört, ist der Naturschauplatz Cirque de Navacelles eine ehemalige Flussschleife, die der Fluss Vis in den Kalkstein gegraben hat. Heute führt dieser Flussabschnitt kein Wasser mehr, dafür bietet
sich uns dieses Wunder der Natur.

Cirque de Navacelles - Hérault le Languedoc © Photothèque Hérault-Tourisme - E.Brendle

Nicht versäumen

Um diese Stätte in ihrer ganzen Dimension zu entdecken, sollte man den Abstieg in den 300 m tiefen Kessel nicht versäumen.
Dort befindet sich in einer grünen Oase in der Nähe des Wasserfalls der Vis das Dorf Navacelles. Hier wurde ein für alle Besucher zugänglicher botanischer Lehrpfad angelegt.

Heute gehört der Cirque de Navacelles zu den Grands Sites de France („Große Stätten Frankreichs“, Auszeichnung für Gebiete mit besonderen landschaftlichen, natürlichen und kulturellen Qualitäten) und ist alljährlich Ziel von über 250 000 Besuchern.
2011 erhielt der Talkessel als Teil des Gebietes Causses und Cevennen die Auszeichnung der UNESCO als Kulturerbe der Menschheit.

Besichtigungen im Lauf der Jahreszeiten

Les résurgences de la Vis - Hérault, le Languedoc © Photothèque Hérault-Tourisme, S.DurandKeller

- Jede Jahreszeit verleiht diesem Ort eine ganz besondere Atmosphäre:
> Im Sommer zirpen die Zikaden in der Hitze des grellen Lichts.
> Im Winter verbergen Nebelbänke den Boden des Talkessels, die Atmosphäre ist still, wie
in Watte gehüllt.

- Der Aussichtspunkt am Belvédère de la Baume Auriol bietet ein fantastisches Panorama. Sie können hier auch rasten, um sich mit regionalen Produkten zu stärken. Eine Information und eine Ausstellung geben Erläuterungen zu dieser Stätte und ihren Reichtümern.

- Auf dem Kalksteinplateau zeugen Dolmen, Menhire und Steinkreise von Riten und vom Glauben der Menschen, die im Neolithikum
hier lebten.

- Weiter aufwärts an der Mühle Moulin de la Foux sollten Sie auf keinen Fall die Stelle versäumen, an der die Vis auf spektakuläre Weise wieder aus dem Untergrund hervorsprudelt, nachdem sie einen Teil ihres Flussbetts über mehrere Kilometer
verlassen hatte.

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