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Grand site de France ® Saint-Guilhem-le-Désert

Im Süden Frankreichs, im Herzen des Languedoc und der Hérault-Schlucht, befindet sich die Grand Site de France® Saint-Guilhem-le-Désert – Gorges de l’Hérault, ein Schmuckstück des Languedoc, das den Titel als eines der „schönsten Dörfer Frankreichs“ zu Recht trägt.

Zwischen schwindelerregenden Klippen hat sich Saint-Guilhem-le-Désert rund um die Abtei von Gellone entlang gewundener Gässchen entwickelt, nur einen Steinwurf von der Pont du Diable entfernt. Aufgrund der Lage am Jakobsweg gehören beide zum Kulturerbe der Menschheit der UNESCO.
Sowohl die Berge von Saint-Guilhem als auch die Pont du Diable sind bei Wanderern sehr beliebt und ermöglichen es, prachtvolle Panoramen ebenso wie seltene botanische Arten zu entdecken. 

Saint-Guilhem le Désert - Hérault le Languedoc © Henri Comte

Die Abtei von Gellone und die Pont du Diable, Welterbe der Menschheit der UNESCO 

Abbaye de Gellone - Hérault, le Languedoc © Photothèque Hérault Tourisme - Julie Noclercq

Die Berühmtheit der Grand Site de France® Saint-Guilhem-le-Désert – Gorges de l’Hérault ist der Abtei von Gellone zu verdanken, die von Guilhem (Wilhelm von Aquitanien und Toulouse), einem Cousin Karls des Großen, gegründet wurde. Der von den Troubadouren des Mittelalters gefeierte Guilhem zeichnete sich in Feldzügen gegen die Sarazenen aus. Als Held der Eroberung von Barcelona im Jahr 803 zog er es vor, die Waffen niederzulegen und Mönch zu werden. 804 gründete er unter Anleitung durch den hl. Benedikt von Aniane in der Einsamkeit des Gellone-Tals ein Kloster.

 

Im 10. Jahrhundert wurde Guilhem zu Saint-Guilhem, worin der spirituelle Einfluss des Klosters von Gellone zum Ausdruck kommt. Das Kloster wird eine bevorzugte Zwischenstation am Jakobsweg.
Zu Beginn des 11. Jahrhunderts wird mit dem Wiederaufbau der Abtei begonnen.
Sie symbolisiert den Beginn der romanischen Kunst im Languedoc.
Sie gehört aufgrund ihrer Lage am Jakobsweg ebenso wie die nahe Pont du Diable zum Welterbe der UNESCO. Die Pont du Diable gilt als eine der ältesten mittelalterlichen Brücken Frankreichs. Sie befindet sich am äußersten Südrand der Hérault-Schlucht, genau an der Stelle des abrupten
Übergangs zwischen der Languedoc-Ebene und der Hérault-Schlucht.

Die Hérault-Schlucht

Balade autour de St Guilhem - Hérault, le Languedoc © Photothèque Hérault Tourisme - M. Sanz

Diese Schlucht präsentiert spektakuläre steile und tief eingeschnittene Felslandschaften. Mit einer Tiefe von 200 bis 300 m beherbergen sie eine typisch mediterrane Flora und Fauna. Eine Kanu-/Kajaktour an schönen Tagen ist ein besonderer Genuss. Die Berge von Saint Guilhem, die über der Schlucht aufragen, sind bei Wanderern sehr beliebt. Vom Dorf aus bieten zahlreiche Wege die Möglichkeit, diese außergewöhnlichen Panoramen ebenso wie seltene botanische Arten wie die Pyrenäen-Kiefer zu entdecken.

Aus all diesen und weiteren Gründen wurde der Ort Saint-Guilhem-le-Désert - Gorges de l'Hérault als Grand Site de France® ausgezeichnet. 2012 wurde es zum zweiten der beliebesten Dörfer der Franzosen gewählt.

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